Sebastian Knebel

Sebastian Knebel ist einer der gefragtesten mitteldeutschen Spezialisten für Orgel und Cembalomusik des 17. und 18. Jahrhunderts. Er absolvierte zunächst eine Lehre als Orgelbauer und war bereits während dieser Zeit als Organist an mehreren Berliner Kirchen tätig. Nach begonnenem Studium an der Dresdner Kirchenmusikschule setzte er seine Ausbildung an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar fort. Anschließend studierte er Cembalo/historische Tasteninstrumente bei Ludger Rémy an der Folkwang-Hochschule in Essen. Durch Kurse zur historischen Aufführungspraxis u.a. bei Ton Koopman und Harald Vogel vervollständigte er seine Kenntnisse.

 

Sebastian Knebel ist Organist und Cembalist der Capella Saggitariana Dresden und des Telemannischen Collegiums Michaelstein und arbeitet regelmäßig als künstlerischer Leiter des Vocalconsorts labia vocalia. Neben seiner stetigen Zusammenarbeit mit zahlreichen weiteren Ensembles für alte Musik ist er der künstlerische Mittelpunkt des Dresdner Instrumental-Concerts. Eine umfangreiche solistische Tätigkeit machten ihn als Cembalist, Organist und Hammerflügelspieler bekannt. Konzertreisen führen ihn unter anderem nach Frankreich, Polen, Tschechien, England, in die Schweiz, in die USA und nach Mexiko. Er spielte mehrere CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen ein.

 

Seit 2007 wirkt Sebastian Knebel regelmäßig als Gastorganist bei der „Bach Society“ Houston, Texas und an „Christ the King Lutheran Church“, Houston.

 

CD-EINSPIELUNGEN

  • Weimarer Transkriptionen (mit Ludger Rémy, Weimarer Barockorchester), Thorofon 1997
  • Hammerflügel hinter Klostermauern, Historische Musikinstrumentensammlung Kloster Michaelstein 1999
  • Barocke Orgeln in Thüringer Dorfkirchen, Raumklang 2001
  • „Willst Du Dein Herz mir schenken...“, Bachhaus Eisenach 2004
  • Musik für Kaiser Karl V. (mit Capella de la Torre), Coviello Classics 2007
  • Musik aus der Dresdner Schloßkapelle, Raumklang 2008
  • Brandenburgische Konzerte, (mit Musica Florea Prag für den Tschechischen Rundfunk), Suprafon 2008.

Beteiligung an zahlreichen weiteren CDs, u.a. mit dem Telemannischen Collegium Michaelstein unter Ludger Rémy (erschienen 1994 - 2006 bei CPO), mit dem Körnerschen Singverein unter Peter Kopp (Deutsche Grammophon, Carus Verlag und Edel Classics 2001-2008), mit den Dresdner Kapellsolisten, mit Amarchord, der Capella Sagittariana, und dem Dresdner Kammerchor unter H.C. Rademann

 

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